Herren 40

Herren 40 "ungeschlagen"! 

Liebe Tennisfreunde, die Sommerrunde ist zu Ende und wir blicken auf eine erfolgreiche Verbandsrunde zurück. Dank unserer breit aufgestellten Mannschaft konnten wir uns im Gegensatz zum vergangenen Jahr ungeschlagen durch den Wettbewerb kämpfen. 

Nicht zuletzt waren der Teamgeist sowie die Trainingsbeteiligung ausschlaggebend für unseren Erfolg. Wie heißt es so schön “ Ohne Fleiß kein Preis“. Trotz bekannter Einschränkungen konnten die Spiele reibungslos ablaufen. An dieser Stelle auch den Dank an unsere Gegner und deren Vereine, die uns den Spielbetrieb ermöglicht haben. Ganz besonders freut uns, dass wir die Halle für das Wintertraining nutzen dürfen und können somit die Winterrunde antreten und hoffen das wir diese ebenso erfolgreich bestreiten werden. In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei allen Spielern für Ihren Einsatz bedanken und wünsche uns weitere schöne Matches mit einem Sieg am Ende.
Euer Mannschaftsführer Fonso
Bleibt alle sportlich und vor allem gesund!!

 

Tennis, Wandern, Radeln, Saunieren und Entspannen am Ossiacher See

Am Sonntag vor Ostern bricht der harte Kern der FCB-Tennis´ler der Ü40 mit den PKW´s auf in Richtung Kärnten. Angesagt ist von Organisator Marcus ein Tennis-Camp mit den Partnerinnen in Bodensdorf direkt am Ossiacher See.

Obwohl mit entsprechend starkem Verkehr gerechnet wurde, rollen wir entspannt über die österreichische Grenze. Auf der Tauernautobahn dann die Überraschung. Schnee liegt rechts und links der Straße und ein Schneegestöber jagt über die Autobahn. Ob das mit dem Tennis auf den Sandplätzen wohl was wird? Erste Zweifel werden laut.

Nach dem Einchecken in der See Rose, einem herrlich gelegenen Hotel direkt am See, steht erstmal eine Stärkung mit Suppe, Kuchen und Kaffee an. Dann wird eine Tennishalle gesucht und gefunden. Die erste Runde steht an. Marcus, Alfonso, Hans und der Senior Helmut schlagen die ersten Bälle. Die Partnerinnen gönnen sich die Entspannung mit Saunieren. Nach einem herrlichen Abendessen, zu dem schon das „Morgenblatt“ des Hotels mit Hinweisen und News für den nächsten Tag vorliegt, wird die Bar bevölkert. Der nächste Tag steht im Mittelpunkt der ersten kleinen Wanderung zum „Peterle“, einem interessanten Aussichtsturm. Die Cracks suchen jetzt bespielbare Freiplätze in Villach und werden fündig. Auch Stefan und Jürgen sind dabei. Die dortige Anlage mit 18 Plätzen ist fast vollständig mit Training belegt. Doch es gelingt, zwei Sandplätze sind unsere. Andreas und Susi suchen die Stille auf einer Golfanlage bei Villach.

Am Dienstag wird es ernst. Zuerst ist die Tennisrunde angesagt. Anschließend ruft Sabine zur Bergwanderung. Wir wissen, was auf uns zukommt. Also gut rüsten, Rucksack und Foto und los geht’s über 12 km auf Wanderwegen und Trampelpfaden auf 600 Höhenmeter hoch. Und alle gehen mit. Nach rund 3,5 Stunden kommt eine Gabelung. Die Mehrheit plädiert für den Abstieg, Sabine und Hans checken noch die andere Strecke, bekommen aber ablehnendes Kopfschütteln. Im Hotel werden wir wieder mit köstlichen Snacks belohnt und danach werden die müden Knochen beim Saunieren gelockert. Es war anstrengend, aber deshalb im Nachhinein umso schöner.

Am letzten Tag steht natürlich wieder Tennis, mit Einzel und einem Abschlussdoppel im Vordergrund. Diese Mal direkt am Hotel in Bodensdorf, denn die Plätze sind frisch gerichtet. Danach macht sich eine Gruppe zum Entspannen auf an den schönen Wörthersee. Sightseeing, Bummeln, Shoppen und Kaffee trinken ist angesagt. Eine andere Gruppe hat sich beim Hotel-Chef Peter zu einer geführten E-Mountainbike Tour angemeldet. Laut Peter kann da jeder mitfahren, aber es zeigt sich doch bald, dass es mit 62 km über Stock und Stein hinweg und rund 1.500 Höhenmetern selbst mit Motorunterstützung ganz schön anstrengend ist. Dank einem guten Vesper in einer gemütlichen Jausenstation und einer kleinen Schnapspause halten alle durch und hatten beim Abendessen und Ausklang an der Bar einiges zu erzählen.

Schade ist, dass wir den Hotelhund nie mit dem Aufzug fahren sahen. Denn im Aufzug steht angeschlagen, dass er nicht eingesperrt sei, wenn er im Aufzug fährt, sondern dass er – nicht dumm – dies immer macht, wenn draußen schlechtes Wetter, Sturm und es ungemütlich ist. So hat halt jeder seine besonderen Eigenheiten, eben auch der Hotelhund. Gott sei Dank hatten wir bis auf die Anreise schönes beständiges Wetter und so bleibt dieses Trainingslager wieder in guter Erinnerung.

Text: Sabine + Helmut